Handschrift als Ausdruck von Wertschätzung zählt mehr denn je

Mit dem Einzug elektronischer Kommunikation und erschwinglicher Drucker in Haushalte und Büros ist Handschrift zur Seltenheit geworden. Dabei sind sich die meisten Menschen einig, dass Hand- und Schreibschrift einen großen kulturellen und persönlichen Wert besitzen. In einer Umfrage gaben vier von fünf Personen an, sich über handschriftliche Briefe oder Karten besonders zu freuen. Wer mit der Hand schreibt, investiert Sorgfalt und zeigt authentische Individualität. Darin kommt eine Wertschätzung zum Ausdruck, die in der schriftlichen Kommunikation sonst auf der Strecke bleibt.

Handschrift ist nicht gleich Schreibschrift

Wenn ein Mensch lesen und schreiben lernt, tut sich für ihn eine neue Welt des Wissens, der Fantasie und der Kreativität auf. Bisher war dieses Lernen stets mit handschriftlichem Schreiben verbunden. Doch heute lernen Kinder immer früher, mit dem Computer umzugehen. Ist die Handschrift ein Auslaufmodell?

Viele Menschen benutzen im Alltag gar keine Schreibschrift mehr, auch wenn sie mit der Hand schreiben. Stattdessen verwenden sie die sogenannte Grundschrift. Der Unterschied: Bei der Schreibschrift sind die Buchstaben flüssig verbunden, sodass beim Schreiben kaum abgesetzt werden muss. Nur wenige wissen, dass die Schreibschrift historisch nicht als „Schönschrift“ entstanden ist, sondern ein möglichst schnelles Schreiben ermöglichen sollte. Erst für heutige Augen, die an kühle Druckschrift gewöhnt sind, wirken die geschwungenen Linien und Schlaufen der Schreibschrift ästhetisch und künstlerisch.

Die Grundschrift dagegen orientiert sich an Druckbuchstaben. Man schreibt sie mit der Hand, aber jeder Buchstabe steht für sich. Die Verbindungslinien und Schlaufen entfallen. Einige Schulen experimentieren bereits damit, die Schreibschrift gar nicht mehr zu lehren. Man kann nur spekulieren, ob sie langfristig aussterben wird, aber heute macht ihre Seltenheit sie noch wertvoller.

Schreibschrift überfordert den Computer

Die Besonderheit echter Schreibschrift zeigt sich auch darin, dass ein Computer sie nicht ohne Weiteres beherrscht. Mit der Installation einer Schriftart ist es nicht getan, denn die vielfältig verschiedenen Verbindungen der Buchstaben sind komplex und in elektronischer Schrift nicht vorgesehen.
Bei der Grundschrift ist das anders, da die Buchstaben für sich alleinstehen. Um ein Dokument mit handschriftlicher Anmutung in Grundschrift zu erzeugen, muss nur eine entsprechende Schriftart installiert werden. Zu empfehlen ist das aber nicht unbedingt, denn es ist leicht zu erkennen, dass es sich um einen Computerausdruck handelt. Die Wertschätzung echter Handschrift kippt ins Gegenteil, wenn der Empfänger sich getäuscht fühlt. Im Vergleich dazu ist es noch der harmlosere Fall, dass eine künstliche Handschrift einfach kitschig wirkt. Einen Gefallen tun Sie Ihrem Adressaten und sich selbst damit allerdings auch nicht.

Wenn Handschrift, dann aber bitte fortlaufende Schreibschrift.

Sowohl Geschäftspartner und Kunden als auch Freunde und Verwandte freuen sich über Briefe und Karten in Schreibschrift. Sie stechen deutlich aus der Masse unpersönlicher und halbherziger Botschaften heraus und zeigen authentische Wertschätzung, zu Weihnachten ebenso wie das ganze Jahr.
Allerdings müssen Sie es auch richtig angehen, damit die Schreibschrift ihre Wirkung entfaltet. Das heißt natürlich zunächst einmal, dass Ihre Schreibschrift ästhetisch aussieht und leserlich ist. Viele Erwachsene müssen ein wenig üben, um damit wieder warm zu werden. Oft scheitert das Vorhaben am Zeitaufwand, der dafür nötig ist.
Verwenden Sie außerdem mindestens einen guten Kugelschreiber, am besten aber einen hochwertigen Füllfederhalter, und edles Papier. Dazu erhalten Sie im Schreibwarenladen fachkundige Beratung. Schöne Briefmarken sind ebenfalls Pflicht. Bei der Post bekommen Sie jederzeit aktuelle Sondermarken, die einen weiteren optischen Reiz bieten und die Individualität Ihrer Sendung unterstreichen.

Alternativen zum eigenhändigen Schreiben

Wie Sie sehen, müssen Sie einen gewissen Aufwand treiben, wenn Sie Menschen mit Handgeschriebenem begeistern wollen. Obwohl sich dieser Aufwand lohnt, scheuen viele davor zurück. Unsere Zeit ist begrenzt und im Weihnachtsstress ein besonders knappes Gut. Um Zeit zu sparen, liegt es nahe, sich von anderen beim Schreiben helfen oder vertreten lassen. Dafür kommen gewerbliche Schreibbüros ebenso in Frage wie professionelle Kalligrafen. Alternativ finden Sie unter Ihren Bekannten oder Mitarbeitern vielleicht Menschen mit schönem Federschwung, die Sie für diese Aufgabe gewinnen können. Für eine solche Lösung gelten jedoch einige Einschränkungen: höhere Auflagen sind kaum möglich, wenn mehrere Personen mitarbeiten, weichen die Handschriften voneinander ab, Menschen machen Fehler – Sie müssen alles kontrollieren und ggf. neu in Auftrag geben, was wieder Zeit kostet das Schriftbild der Unterstützer weicht von dem Ihrer Unterschrift ab – noch schlimmer: eine andere Handschrift auf dem Umschlag.

Wenn all dies in Ihrem Fall kein Problem ist, hören Sie sich doch gleich einmal um. Falls Ihnen eine Grundschrift genügt, können Sie sich vielleicht auch mit diesem Handschrift – Axidraw-Plotter behelfen. Dieser verwendet ein echtes Schreibwerkzeug und erzeugt damit ein Schriftbild.

Wenn Sie die richtige Lösung für Ihren Bedarf noch nicht gefunden haben, werfen Sie bei Gelegenheit einen Blick auf handschriftliche Karten und Briefe von Pensaki. Diese bieten Ihnen echte fortlaufende Schreibschrift aus dem Füllfederhalter bei minimalem Aufwand für Sie. Hier finden Sie weitere Informationen.